Heilpädagogik studieren – Das musst du wissen!

Heilpaedagogik Studium

Das Heilpädagogik Studium wird vor allem bei sozial veranlagten jungen Menschen immer beliebter. Die Bildung bzw. Erziehung von Kindern mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung erfordert viel Geduld – eine Karriere in diesem Bereich gilt allerdings als erfüllend.

 

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Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

In der Regel genügt eine erfolgreich abgeschlossene Fachhochschulreife, um sich einen Studienplatz zu sichern. Die meisten Institute verlangen allerdings einen konkreten NC, welcher je nach Hochschule zwischen der Note 1,7 und 2,5 liegt. Entscheidend für die Annahme ist in diesem Bereich jedoch vor allem die praktische Erfahrung im sozialen Bereich – die Erfahrungswerte müssen allerdings nachweisbar sein.

Besonders gute Chancen haben Anwärter, die ein Vorpraktikum absolviert haben und zusätzlich ein aussagekräftiges Motivationsschreiben einreichen. Als Alternative wird häufig auch ein sogenanntes Freiwilliges Soziales Jahr akzeptiert.

Um ein Master-Studium in diesem Bereich absolvieren zu dürfen, muss ein Hochschulabschluss (Bachelor) vorliegen. Dieser Abschluss kann entweder aus dem Bereich der Heilpädagogik stammen oder aus vergleichbaren Studiengängen, wie zum Beispiel der Sozialen Arbeit oder Pädagogik. Vergleichbare Studienabschlüsse werden ebenfalls akzeptiert, sofern sie mindestens eine Regelstudienzeit von 6 Monaten erforderlich machen. Wer einen englischsprachigen Master-Studiengang besuchen möchte, braucht zudem ein entsprechendes Zertifikat.

Pädagogik oder Heilpädagogik – wo liegen die Unterschiede?

Die beiden Studiengänge sind viel unterschiedlicher als die Bezeichnungen zunächst vermuten lassen. Synonym zum Begriff Pädagogik kann das Wort “Erziehung” verwendet werden. Damit ist das gesamtheitliche Erziehungsgeschehen gemeint. Menschen werden nicht nur in ihrer Kognition gefördert, sondern auch hinsichtlich ihrer motorischen, emotionalen und sozialen Fertigkeiten. Dazu werden sie von ausgebildetem Fachpersonal gezielt motiviert und zum Lernen angeregt. Auch das Thema Konfliktlösung spielt eine große Rolle in diesem Bereich und wird während des Pädagogik Studiums entsprechend intensiv behandelt.

Heilpädagogen kommen erst dann zum Einsatz, wenn die “gewöhnliche” Erziehung versagt. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn ein Mensch sich nicht altersgerecht entwickelt und in Folge dessen Defizite in den Bereichen der Motorik und Kognition aufweist. Vor allem bei Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung wird der Einsatz eines Heilpädagogen dringend notwendig, um Entwicklungsdefizite zumindest teilweise auszugleichen.

Im Prinzip verfolgen die Heilpädagogik und die Pädagogik dieselben Ziele. Vor allem junge Menschen sollen gefördert werden, um sie besser sozial zu integrieren. Das Lernumfeld der zu betreuenden Kinder ist in beiden Bereich ähnlich. Pädagogen tragen Sorge, dass die Kinder in einem sicheren und schützenden Umfeld lernen können. Der größte Unterschied ist der, dass in der Heilpädagogik alle Tätigkeiten exakt geplant werden müssen und nicht automatisch im Alltag der Kinder stattfinden. Allgemein vereint die Heilpädagogik die beiden Bereiche der Pädagogik und Therapeutik.

Was kostet ein Heilpädagogik Studium?

Die Höhe der Studiengebühr variiert von Hochschule zu Hochschule. An manchen Instituten fallen lediglich 200 bis 300 Euro pro Semester an, andere Anbieter verlangen deutlich mehr. Separate Gebühren für die Immatrikulation und Prüfungen können zusätzlich anfallen. An der Fachhochschule der Diakonie z.B werden die Gebühren für das gesamte Studium mit 10.620 veranschlagt.

Ist ein bestimmter NC erforderlich?

Wie die meisten anderen Studiengängen auch, unterliegt das Heilpädagogik Studium einem festgelegten NC. Der Notendurchschnitt für eine Zulassung variiert je nach Bundesland bzw. Hochschule stark. Aus diesem Grund ergibt es durchaus Sinn, wenn du dich vorab an der Hochschule deiner Wahl hierüber informierst. An der Hochschule in Hannover lag der NC im Jahr 2017 bei 2,3, während in Zittau/Görlitz ein Schnitt von mindestens 1,7 verlangt wurde. Viele Einrichtungen setzen auf Auswahlverfahren, bei welchen du mit persönlichem Engagement punkten kannst – und das ganz unabhängig von deinem Abiturschnitt.

Wie studiert man Heilpädagogik ohne NC?

An der Internationalen Hochschule Fernstudium (kurz: IUHB) kann man Heilpädagogik ganz ohne einen vorgeschriebenen NC studieren. Hier zählt dein Wille und nicht deine Schulnoten! Wenn du dir noch nicht ganz sicher bist, ob das  Fernstudium das Richtige für dich ist, gibt es an der IUHB sogar die Möglichkeit einer 4-wöchigen Testphase. Deinen Studienplatz sicherst du dir ganz einfach, indem du dich unkompliziert online einschreibst. Auf der Homepage der IUHB findest du alle nötigen Informationen und kannst bei Bedarf eine persönliche Beratung in Anspruch nehmen.

Beruf und Studium gleichzeitig – Geht das überhaupt?

An der IUHB kannst du dir deine Zeit frei einteilen, ohne etwas zu verpassen. Je nachdem, wie motiviert du bist, kannst du das Studium neben einem Teilzeit- oder sogar einem Vollzeitjob absolvieren. Damit deine Karriere nicht unter dem Studium leidet, kannst du nach deinem eigenen Tempo arbeiten und Freizeit sowie Lernzeit individuell portionieren.

Ein weiterer Vorteil: Neu erlerntes Wissen kann sofort im beruflichen Alltag umgesetzt werden. Im Endeffekt profitiert sogar dein Arbeitgeber von deinem Engagement! Weil die IUBH Prüfungszentren an verschiedenen Standorten in Deutschland zur Verfügung stellt, ersparst du dir außerdem lange Anfahrtszeiten.

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